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Entwicklung zum Kompetenzzentrum

Aktuelles vom 09.01.2019
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Wie es zum Begriff „Kompetenzzentrum“ kam……

Im Jahr 2009 starteten die Vorbereitungen für die REGIONALE 2016. Die Regionalen Kunstwort aus „Biennale“ und Region)  sind ein Instrument, mit der das Land NRW den ländlichen Raum fördert. In klar definierten Themenfeldern müssen die Kreise und Kommunen einer bestimmten Region mit Projekten im Wettbewerb antreten, um Fördermittel zu bekommen.

Havixbeck war früh dabei.

Das in einem Workshop im Juli 2010 präsentierte Projekt für das „Zentrum für Steinkunst“ im Sandsteinmuseum war ein erster Versuchsballon und schon 2011 war in einem neuen Konzept von einem „Kompetenzzentrum für Naturstein“ die Rede. Das dort skizzierte Raumkonzept entsprach (bei ganz anderen baulichen Überlegungen) tatsächlich schon der heute aktuellen Planung.

Um überhaupt in den Genuss von Fördermitteln kommen zu können, erstellte die Gemeinde Havixbeck unter breiter Bürgerbeteiligung im Jahr 2013 das Integrierte städtebauliche Handlungskonzept, in dem Stärken und Schwächen analysiert wurden und eine Marschrichtung ausgegeben: Wo soll die Reise hingehen?

Das Sandsteinmuseum fand im Abschlussbericht häufig Erwähnung. Unter den Empfehlungen hieß es: „Ziel ist es, das heutige Sandsteinmuseum zu einer Sandstein-Akademie zu entwickeln und weiter als Regionale-Projekt zu qualifizieren. Als kultureller Magnet zieht das Museum bereits heute schon einen Großteil Touristen an. Zukünftig sollen über erweiterte Angebote und ein neues Ausstellungskonzept weitere Personen und Fachkreise angesprochen werden. Als Teil des Netzwerks Baukultur wird die zukünftige Akademie Impulse im Bereich Sandstein setzen.“ Denn parallel zu den Beratungen zum Handlungskonzept hatte die Gemeinde eine Projektskizze bei der Regionale-Agentur eingereicht, die den Arbeitstitel „Akademie für Sandstein“ trug. Als Ziele wurden genannt:

  • Stärkung Profil und Identität für Havixbeck, die Baumberge und die Region durch den sukzessiven Ausbau und Darstellung des Themas „Sandstein“ in seinen vielfältigen Möglichkeiten und Bedeutungen
  • Stärkung im Bereich Tourismus und Freizeit für Havixbeck, die Baumberge und das Münsterland durch die qualitative Ausweitung des Angebots am Standorts, die Ansprache und Gewinnung neuer Zielgruppen und verbesserte Öffentlichkeitsarbeit
  • Stärkung des Bewusstseins für regionale Baukultur im Verbund mit dem entstehenden Netzwerk

 

Tatsächlich entspricht dies noch immer den heutigen Zielen!

Schon in einem Workshop im November 2011, bei denen Vertreter der Universität, Bezirksregierung, LWL-Denkmalpflege und zahlreiche Havixbecker teilnahmen, wurde festgehalten: „Der Ausbau des Sandsteinmuseums zum Kompetenzzentrum Naturstein durch enge Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege, dem Handwerk und der Universität wäre ein tragfähiger Ansatz zu einem Regionale-Projekt.“

Im Jahr 2017 war das Projektdossier für das "Kompetenzzentrum für Naturstein und Baukultur" dann bei der Regionale erfolgreich. Ein Architektenwettbewerb hatte die Form der baulichen Umsetzung geklärt. Durch einen Antrag an den Gemeinderat wurde der Baubeginn verzögert. Die Mehrheit des Gemeinderates beschloss jedoch die Umsetzung des förderfähigen Konzeptes. Dann wurde ein Bürgerbegehren gegen das Projekt auf den Weg gebracht.

Ein Bürgerentscheid am 10. Februar soll nun die Entscheidung bringen.

Heute wird man sagen, dass die Bezeichnung „Kompetenzzentrum“ sperrig ist. Als Arbeitstitel wird die Bezeichnung jetzt aber weitergeführt. Nach dem Bürgerentscheid am 10. Februar wird man sich um einen anderen Begriff bemühen müssen.

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Im Neubau (oben) Werkraum, Rezeption und Museumsshop und rechts das neue Museumscafé. Im alten Museumscafé befindet sich der kleine Seminarraum (außerschulischer Lernort) und in der ausgebauten Durchfahrtsscheune Veranstaltungs-, Tagungs- und Wechselausstellungraum.

 

 

 

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