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Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Aktuelles vom 26.09.2022
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Jacqueline Morgenstern (1932-1945, Foto ca. 1940)

Ausstellung „Die Kinder vom Bullenhuser Damm“ im Sandsteinmuseum in Havixbeck – 5. Oktober bis 20. November 2022

Die Wanderausstellung erzählt die Geschichte der 20 Kinder im Alter von 5-12 Jahren, die von November 1944 bis April 1945 im Konzentrationslager Neuengamme für medizinische Experimente missbraucht wurden. Zur Vertuschung der Versuche wurden die 10 Mädchen und 10 Jungen kurz vor Kriegsende in die als KZ-Außenlager genutzte Schule am Bullenhuser Damm gebracht und im April 1945 in den dortigen Kellerräumen von der SS ermordet.

Nachdem die Geschichte in Hamburg fast in Vergessenheit geraten war, machte der Journalist Günther Schwarberg sie 1979 durch eine Artikelserie im Magazin STERN sowie mehreren Publikationen einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Durch aufwendige Recherche fand Schwarberg Angehörige der ermordeten Kinder, mit denen er die Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm gründete sowie 1980 die Gedenkstätte Bullenhuser Damm. Die Vereinigung organisiert seit 1979 die jährliche Gedenkfeier am 20. April und hält den Kontakt zu den Angehörigen weltweit.

Im April 2015 kamen zum 70. Jahrestag des Kindermordes über 50 Jugendliche aus fünf europäischen Ländern in Hamburg zusammen, um sich mit der Geschichte der Kinder vom Bullenhuser Damm und deren Folgen auseinanderzusetzen. Die Schüler aus Polen, Italien, Frankreich, den Niederlanden (die Länder, aus denen die 20 Kinder kamen) und Deutschland recherchierten zuerst in ihren Heimatländern: Sie gingen auf Entdeckungstour in ihren Städten, interviewten Angehörige und besuchten Archive.

Wer waren die Kinder, wird an sie gedacht, wie sieht es mit der Erinnerungskultur in meiner Stadt aus?
Neben der historischen Geschichte erzählt die Ausstellung von der jährlichen Gedenkfeier, von dem Jugendprojekt, den Gedanken der Jugendlichen zu dem Thema und endet im Heute: Wann fängt Diskriminierung an?
 

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