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Erweiterung des Sandsteinmuseums

 

Havixbeck und die Weiterentwicklung des Sandsteinmuseums

 

  • Der Havixbecker Ortskern soll gestärkt und der Einzelhandel belebt werden.
  • Der Tourismus in und um Havixbeck soll gestärkt werden.
  • Das Profil der Gemeinde Havixbeck im Wettbewerb mit anderen Gemeinden in der Region soll geschärft werden.
  • Die Chancen für hochwertige Kulturveranstaltungen in atmosphärisch schönem Rahmen sollen für Havixbecker Bürger steigen.
  • Havixbeck soll ein kleines Kulturzentrum erhalten

 

 

Um das zu erreichen, soll das Sandsteinmuseum aus- und umgebaut werden. Überrascht?

Das hat sich niemand im stillen Kämmerlein ausgedacht, das ist das Ergebnis eines jahrelangen Entwicklungsprozesses.

Und auch wenn sich viele nicht mehr erinnern: Es waren Havixbecker Bürgerinnen und Bürger daran beteiligt. Denn im Jahr 2013 wurde unter starker Bürgerbeteiligung das sogenannte Integrierte Städtebauliche Handlungskonzept entwickelt. Im April 2014 wurde es einstimmig vom Gemeinderat verabschiedet.

In diesem Konzept nimmt das Havixbecker Museum an vielen Stellen eine besondere Rolle ein: Es soll als „Frequenzbringer“ für Havixbeck gestärkt werden.

Im Wettbewerb bei der REGIONALE 2016 bewarb sich die Gemeinde Havixbeck darum, mit dem Sandsteinmuseum ein anerkanntes REGIONALE-Projekt zu werden und dadurch eine 60prozentige Städtebauförderung sicher zu stellen. Damit hat Havixbeck auch bei anderen Projekten (Umgestaltung des Bestenseeplatzes z.B.) bevorrechtigten Zugang zu Städtebauförderungsmitteln.

Während der jetzt abgelaufenen Zeit der REGIONALE 2016 nahmen die Fördergeber deutlich Einfluss auf die Projekte und so wurden Inhalte verändert und Schwerpunkte verschoben- auch im Havixbecker Projekt. So wurde „Baukultur“ zu einem Thema, das im Sandsteinmuseum bearbeitet werden soll. Die Ideen zielten zuvor schon in eine solche Richtung, aber nicht mit solcher Entschiedenheit. Aber wenn man Fördermittel haben will, muss man die Ideen und Wünsche der Fördergeber einarbeiten. Der LWL unterhält in seinem Amt für Denkmalpflege auch ein kleines Baukultur-Team und zeigte sich bereit, eine „Koordinierungsstelle für Baukultur“ im Sandsteinmuseum zu finanzieren.

Der Mehrwert für Havixbeck soll nach Abschluss der Umbau-Maßnahmen wie folgt aussehen:

  • Mit der ausgebauten Sandsteinscheune erhält Havixbeck einen neuen, kleinen Kulturort für Konzerte und Theateraufführungen bis 120 Besucher. Die Räumlichkeit kann auch für Tagungen und (ruhige) Veranstaltungen vermietet werden, Partys etc. sind ausgeschlossen.
  • Mit der Erstellung eines Werkraums im Neubau und dem Umbau des jetzigen Museumscafés zu einem kleinen Seminarraum entsteht ein vielseitig nutzbarer außerschulischer Lernort. Dadurch werden Jugendliche auch an das Sandsteinmuseum herangeführt.
  • Baukultur ist als Thema sehr im Kommen, erläuterte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Wenn dieses Thema mit dem Blick auf das westliche Westfalen in Havixbeck verortet wird, wird der Stellenwert Havixbecks in der Region bedeutend gestärkt.
  • Mit der Umgestaltung der Ausstellung des Sandsteinmuseums entsteht ein neues, attraktives Museum, das Besucher nicht nur in das Haus zieht, sondern auch in den Ortskern weiter schickt. Dafür wird der vorhandene Sandsteinweg ausgebaut und besser vermarktet. Das Museum wird so zu einem Instrument der Wirtschaftsförderung.
  • Museum, Kulturzentrum, außerschulischer Lernort, Baukultur-Veranstaltungen, neues Museumscafé, Veranstaltungen im Innenhof und Garten (beide Flächen können dann gemeinsam genutzt werden)  - es kann viele Gründe geben, zum alten Hof Rabert in Gennerich zu kommen. Wer zum Café kommt, wird das nächste Mal auch das Museum besuchen; die Museumsbesucher entdecken das Café und die aktuelle Sonderausstellung; Konzertbesucher werden auf das Museum und das Café neugierig.
  • Alle diese Besucher sollen auch Havixbeck-Besucher werden – wenn nicht sofort, dann beim nächsten Mal. Die Museumsparkplätze am LIDL-Markt liegen ohnehin schon näher am Ortskern.

Übersichtsplan für das neue Sandsteinmuseum. Für den Neubau mit Werkraum, Museumsshop und Café entfallen die offene Scheune und der 18 Jahre alte Wintergarten des jetzigen Cafés. Dieser Entwurf war mit großer Jury-Mehrheit der Sieger eines Architekten-Wettbewerbs.

 

Havixbeck, 20.8.2018 Dr. Joachim Eichler

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Sandsteinmuseum in 360°

Das Baumberger Sandstein Museum startet ins neue Jahr auch gleich mit einer neuen virtuellen 360°-Panoramatour auf Google Street View Inside. Die Google Street View Tour wurde von Wilfried Pinsdorf gemacht der als einer der wenigen zertifizierten Fotografen im Münsterland diesen Service bieten kann. Als Bildhauer/Plastiker ist er seit mehr als 25 Jahren mit dem ARTelier eng mit dem Sandsteinmuseum verbunden .

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...und bei Facebook

 

 

 


 

Wir bieten außerdem an und / oder vermitteln:

 

  • Museumsführungen, inhaltlich auf Ihre Gruppe angepasst, Dauer 1 Stunde
  • Museumsführung „Museums-Geschichten“.
    Über die oft spannende Geschichte der Ausstellungsstücke erzählt bei einem Rundgang der Museumsleiter (1 Std.)
  • Kerzenscheinführungen abends ab 18 Uhr
  • Vom Travertin bis zum Granit. Führung zu den Steinen in der Stadt - eine andere Stadtführung in Münster (90 Minuten)

 

Angebote unserer Partner:

  • Bildhauer-Schnupper-Kurse - ein Angebot des ARTelier f. Bildhauerei
  • Führungen in einen Baumberger Steinbruch (auch mit Museumsführung zu kombinieren) (1 Std.)
  • „Feder und Stein“ - kreatives Schreiben im Museum (für Gruppen)
  • Vorführung der Münsterländer Marzipan-Manufaktur im Museumscafé - für Gruppen von 20 bis 50 Personen (Kontakt 02507-4740)